Abrechnung mit der Schönheit
Freitag, 18. September 2009Der berühmte Schönheitschirurg, manche bezeichnen ihn gar als „Schönheitspapst“ Prof. Dr. Dr. med. habil. Werner L. Mang rechnet in seinem neuerschienen Buch „Verlogene Schönheit – Vom falschen Glanz und eitlen Wahn“, welches im Bertelsmann Verlag erschienen ist, mit der so leicht zu erreichenden Schönheit ab und schafft es dabei auf dem schmalen Grad zwischen der Verteufelung der plastischen Chirurgie und deren wunderbaren und positiven Veränderungsmöglichkeiten zu bleiben.
Professor Mang, welcher sich rühmen kann einige illustre Menschen verschönert zu haben und nach dem sogar eine Nase, die Mang-Nase benannt wurde, lässt sich negativ über die US-amerikanische Schönheitsindustrie aus, die mehr eine Schönheitsreparatur sei und die „hemmungs- und bedenkenlos, unmenschlich und vor allem unnatürlich ausufert“. Womit er nicht ganz unrecht zu haben scheint, schaut man sich einige Prominente und ihre Veränderungen an. Dennoch setzt er sich auch dafür ein, dass Schönheitsoperationen kein Tabu-Thema mehr in der Gesellschaft sein sollen und offen akzeptiert werden.



