CDU-Politiker will Schönheits-OP-Kontrolle
Freitag, 07. Januar 2011Die Christlich-Demokratische Union möchte im Rahmen der Gesundheitsreform offenbar auch schärfere Regeln für Schönheitsoperationen durchsetzen. Die medizinisch nicht notwendigen Eingriffe sollen gemäß der CDU an Minderjährigen grundsätzlich verboten werden. „Manche mögen das Thema belächeln, ich aber finde es unerträglich, dass manche 14-Jährige von ihren Eltern eine Nasen-OP zum Geburtstag geschenkt bekommt”, so der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), vor einiger Zeit zur „Welt”. Er ist weiterhin der Meinung, dass in solchen Fällen die jungen Menschen vor sich selbst geschützt werden sollten. Er warb ebenfalls dafür, den Begriff der Schönheitschirurgie zu schützen und in das ärztliche Berufsrecht aufzunehmen, könne sich doch derzeit jeder „Schönheitschirurg” nennen, auch ohne hinreichende Kompetenzen.




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