Gegen den Haarausfall

Dienstag, 30. November 2010

Haarausfall betrifft immer mehr Menschen – überwiegend Männer – und das durchaus nicht nur in hohem Alter! Dies kann zu einer hohen psychischen Belastung führen und wer möchte schon mit einem Toupée durchs Leben gehen, zumal in jungen Jahren? Zum Glück macht es uns die Wissenschaft möglich, das ein oder andere dagegen zu unternehmen.

Haarausfall ist oft genetisch bedingt – wer weiß, dass seine Familie davon betroffen ist, sollte aufmerksam nach ersten Anzeichen von Haarausfall Ausschau halten, um sofort gezielte Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Auch wenn das Haarleiden andere Ursachen hat, ist es wichtig, das Problem frühzeitig entgegen zu wirken.

Hegt man einen Verdacht, kann eine Haaranalyse genaueren Aufschluss geben. Die Haaranalyse ist ein chemisches Verfahren, mit dessen Hilfe man den Stoffwechsel der letzten Monate überprüfen kann, um eventuelle Störungen oder Belastungen im Organismus festzustellen. Zumeist wird die Haaranalyse eingesetzt, um z.B. Drogenmissbrauch nachzuweisen, jedoch können mit ihr auch Konzentrationsschwäche und Hautprobleme erklärt werden – oder eben Haarausfall. So kann der Haaranalytiker im Haar Spuren von Schwermetallen finden, die durchaus Ursache für Haarausfall darstellen können.

Ist die Ursache erst einmal festgestellt, rät man Ihnen als mögliche Gegenmaßnahme vielleicht eine Koffeinbehandlung – jedoch nicht durch übermäßiges Kaffeetrinken, sondern nur durch gezielte Anwendung des Koffeins auf der Kopfhaut. Anzumerken ist hierbei, dass diese Methode nur bei Männern wirklich anschlägt, da deren Haarwurzeln auf Testosteron überempfindlich reagieren. Koffein hilft, die Haare vor diesem Hormon zu schützen. Zudem ist diese Behandlung als Vorbeugung gedacht und sollte schon in jungen Jahren angewandt und konsequent weitergeführt werden, um maximalen Nutzen zu erzielen.

Eine etwaige medikamentöse Behandlung ist nur für erblich-hormonell bedingten Haarausfall gedacht, auch hier ist die Zielgruppe ein männliches Publikum. Es ist anzumerken, dass die Wirkung der Tabletten nur anhält, so lange diese regelmäßig eingenommen werden. Setzt man die Medikamente ab, setzt auch die Wirkung aus.

Wem das zu chemisch ist, der kann man es natürlich auch mit alten Hausmitteln versuchen. Manch einer schwört auf eine zinkhaltige Ernährung, Bockshornpräparate oder Brennnesselwurzeln. Bei wem keine der herkömmlichen, wissenschaftlichen Maßnahmen anschlägt, der wird im reichhaltigen Repertoire der Hausmittel sicherlich fündig.






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