US-Wirtschaftskrise zeigt sich in sinkenden Schönheitsoperationen

Freitag, 26. März 2010

Die anhaltende Wirtschaftsflaute in Amerika wirkt sich auch auf die Schönheitsindustrie aus. So geben Amerikaner weniger Geld für Schönheitsoperationen aus als noch in den Vorjahren. Doch kann man dies auch als leichte Trendwende hin zu “weniger ist mehr” ansehen. Auch wenn die Zahlen von umfangreicheren Schönheitsoperationen sinken, steigen die von kleineren Eingriffen wie Botox-Injektionen beispilesweise deutlich. Die American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS) berichtet, dass die Zahl der Schönheitsoperationen im Jahr 2009 um rund 17 Prozent in den USA zurückgegangen ist.

Aber nicht nur die Wirtschaftkrise sei schuld daran, dass sich Amerikaner die teuren Schönheitsoperationen nicht mehr leisten könnten, auch ein leichter Trend hin zu „natürlichen Schönheitsveränderungen“ sei beobachtbar. Diese sind schon mit nicht-chirurgischen Maßnahmen wie chemischen Peelings oder Laser-Haarentfernungen möglich. Mit über 2,5 Millionen Injektionen sind Botox-Spritzen mit Abstand der populärste Eingriff in den USA.