Nasenkorrekturen
Die Nasenkorrektur bezeichnet man auch als Rhinoplastik und ist die operative Korrektur der äußeren menschlichen Nase. Durch die Nasenkorrektur können nicht nur angeborene Formveränderungen und Feldstellungen behoben werden, sondern auch die Korrektur der Nasenspitze oder Nasenflügelveränderungen vorgenommen werden. Durch verschiedene Verfahren kann sowohl fehlendes Gewebe durch Gewebsverpflanzungen hinzugefügt werden oder überschüssiges Gewebe entfernt werden. Letzteres nennt sich Nasenreduktionsplastik und wird oft als Schönheitsoperation durchgeführt.
Bei fast allen Rhinoplastiken wird der von dem deutschen plastischen Chirurgen Jacques Joseph endonasale Zugang verwendet. Dabei befinden sich die Schnitte innerhalb der Nase und so entstehen keine äußerlich sichtbaren Narben. Dadurch werben beispielsweise Schiefnasen und Höckernasen begradigt, Nasen verkleinert und Sattelnasen werden wieder aufgebaut. Durch diese Einschnitte braucht man oft auch die Nasenspitze oder die Nasenflügel nicht zu verändern. Ist die Nasenkorrektur jedoch aufwendiger, erfolgt die Operation bei offener Nase, um an das Gewebe besser heranzukommen. Hierbei erfolgt ein kleiner Schnitt auf dem Nasensteg, sodass die Nasenspitze und die Nasenflügel abgehoben werden können. Benötigt man für die Nasenkorrektur Knorpel zum Nasenaufbau, wird oft körpereigener Knorpel aus dem Ohr oder der Nasenscheidewand verwendet.




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